by Christoph Martin Wieland (1733 - 1813)
Oft am Rande stiller Fluten
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Language: German (Deutsch)
Oft am Rande stiller Fluten Sitz' ich einsam da und zähle, Zähl' an ihrem trägen Lauf, Ach! die schleichenden Minuten Unsrer langen Trennung auf. Dann geh' ich hin und wanke Durch Hein und Tal und Flur! Mein einziger Gedanke Bist du, Geliebter nur. Bei jedem Lispeln Aus dunklem Laube, Bei jedem Flügelschlag Der Turteltaube, Wie lauscht mein sehnend Ohr, Wie klopft mein Herz! Und wenn ich Tage lang Gelauscht, gesucht -- wie bang Ist dann mein Schmerz!
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- by Christoph Martin Wieland (1733 - 1813), no title, appears in Rosemunde, Act II, Scene 4 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Barbara Miller
This text was added to the website: 2011-01-11
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