by Robert Reinick (1805 - 1852)
Aus den Thälern hör' ich schallen
Language: German (Deutsch)
Aus den Thälern hör' ich schallen Glockentöne, Festgesänge, Helle Sonnenblicke fallen Durch die dunkeln Buchengänge; Himmel ist von Glanz umflossen, Heil'ger Friede rings ergossen. Durch die Felder still beglücket Wallen Menschen allerwegen; Frohen Kindern gleich geschmücket, Gehn dem Vater sie entgegen, Der auf goldner Saaten Wogen Segnend kommt durch's Land gezogen. Wie so still die Bäche gleiten, Wie so hell die Blumen blinken! Und aus fernen lichten Zeiten Weht ein Grüßen her, ein Winken. Ist's entschwundner Kindheir Mahnung? Ist es schön'rer Zukunft Ahnung?
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View text with all available footnotesConfirmed with Lieder von Robert Reinick, Maler, Sechste Auflage, Berlin: G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, 1873, pages 11-12.
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- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Sonntagsfrühe", appears in Lieder, in Stimmungen und Gestalten, first published 1844 [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2011-10-29
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