by Christian Leopold Julius Pulvermacher (1797 - 1866)
Horch! was klopft an's Fensterlein
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Language: German (Deutsch)
Horch! was klopft an's Fensterlein In der Dunkelstunde? Ach, mein Täubchen will herein Bringt mir Liebeskunde, Flattre nicht, ich komme schon, Reiche Ätzung dir zum Lohn. Husch, da fliegt es zu mir ein Sucht ein warmes Örtchen Du bleibst draussen Mondenschein, Darfst nicht durch das Pförtchen, Mann im Monde, arger Wicht, Er erfährt's nun einmal nicht. Nun jetzt sind wir ganz allein, Lass dich willig fangen, Musst ja nicht so furchtsam seyn, Komm an meine Wangen, Sieh'! bald laß' ich dich in Ruh, Süsser kleiner Bote du. Bring'st ein Blättchen zart und fein, Liebchen hat's beschrieben, Drinnen steht auf ewig dein, Dich nur kann ich lieben. Wer dem Lieb nicht nahen kann, Schaff' sich solch ein Täubchen an.
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View text with all available footnotesConfirmed with Archiv der literarischen Abtheilung des Breslauer Künstler-Vereins, erste Sammlung, Breslau: Graß & Barth, 1832, pages 161 - 162.
Text Authorship:
- by Christian Leopold Julius Pulvermacher (1797 - 1866), "Postillion d'amour " [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2016-02-12
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