by Johann Konrad Grübel (1736 - 1809)
A Schlosser haut an G'sell'n g'hat
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Language: German (Deutsch)
A Schlosser haut an G'sell'n g'hat, Der haut su longsam g'feilt, Und wenn er z'Mittog g'ess'n haut, Dau ober haut er g'eilt. Der eiherst in der Schüssel drin, Der letzt ah wieder drauß, Es iß ka Mensch su fleißi g'west Ban Tisch, in ganzen Hauß. Öiz haut a maul der Master g'sagt: G'sell! dös versteh ih nith, Es iß doch su mei Lebta g'west, Und weil ih denk, die Ried: Su wöi mer erbet ißt mer ah; Ba dir geihts nith a su, Su longsam haut noh kahner g'feilt, Und ißt su g'schwind wöi du. Ja, sagt der G'sell: döß waß ih scho, Haut all's sein gout'n Grund, Des Ess'n wörd halt goar nith lang, Die Ärbet verzi Stund. Wenn aner möist an ganz'n Tog In an Stück ess'n fort, Thät's af die Letzt su longsam geih, Als wöi ban Feil'n dort.
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View text with all available footnotesConfirmed with Grübels Gedichte in Nürnberger Mundart, zweites Bändchen, zweite Auflage, Nürnberg: Johann Lorenz Schmidmer, 1811, pages 24 - 25.
Note: according to catalogs, Banck's setting begins "Ein Schlosser hat ein G'sellen g'habt".
Text Authorship:
- by Johann Konrad Grübel (1736 - 1809), "Der Schlosser und sein Gesell " [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2019-05-04
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