by Heinrich Proch (1809 - 1878)
Ach! Das waren schöne Stunden
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Language: German (Deutsch)
Ach! Das waren schöne Stunden, Wo mir lachte Lust und Glück; Aber nun sind sie entschwunden, Thränen blieben nur zurück. Meine Treu' und all' mein Lieben, Dir nur, Dir sind sie geweiht. Wenn auch Kummer mir geblieben, Dich umschwebe Seligkeit. Nein, Du weisst nicht was ich leide, Nein, Du kennst nicht meine Pein; All' mein Glück, all' meine Freude Warst nur Du, nur Du allein! Doch du ziehst nun in die Ferne, Freundlich lächelt Dir die Lust, Trübe schimmern mir die Sterne, Und der Schmerz zerreisst die Brust. Nur nach Dir ging all' mein Sehnen, Und ich glaubte mich geliebt, Ach! es war ein süsses Wähnen -- Und der Traum, er ist zerstiebt. Lebewohl! mein theures Leben, Niemals trübe sich Dein Blick; Und wenn Freuden Dich umschweben, Denke auch an mich zurück!
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View text with all available footnotesNote: the original text can be found in Ungeheure Heiterkeit : die Lieder der Harfenisten auf der Messe, collected by Christoph Peitzsch. No author is indicated but Proch's score indicates his authorship.
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- by Heinrich Proch (1809 - 1878), no title [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2011-05-18
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