by Karl Stieler (1842 - 1885)
Ich hatt' wohl einen braunen Schatz
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Language: German (Deutsch)
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Ich hatt' wohl einen braunen Schatz, Der hatt' so süße Wangen, Als blühten wilde Rosen dort; Das ist wohl längst vergangen. -- Doch auf der Wacht, beim Feuerschein, Da fällt mir's ein, da fällt mir's ein! Es klang ihr Wort so süß und schlicht, Als hätt' es fast gesungen Frau Nachtigall im Mondenlicht; Das ist wohl längst verklungen. -- Nun zieht der Strom zu Füßen mein, Da fällt mir's ein, da fällt mir's ein! Dieweil im Land die Rosen blüh'n, Und Vöglein singt im Haine, Ich seh' manch' junge Wange glüh'n, Doch ich steh' ganz alleine. -- -- Das Feuer glänzt, es rauscht der Rhein, Da fällt mir's ein, da fällt mir's ein!
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View text with all available footnotesConfirmed with Karl Stieler, Gesammelte Werke, Zweiter Band (Volume 2), Stuttgart, Verlag von Adolf Bonz & Comp, pages 278-279.
Text Authorship:
- by Karl Stieler (1842 - 1885), "Auf der Wacht", appears in Neue Hochlands-Lieder, in 10. Unterwegs [author's text checked 1 time against a primary source]
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