by Johann Heinrich Christian Schmidt (1808 - 1871)
Wenn zum grünen Waldesgrunde
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Language: German (Deutsch)
Wenn zum grünen Waldesgrunde Kommt der Sonntag still herein, Dann, in erster Morgenstunde, Gehn zur Kirch' die Vögelein. Waldraum wird zur Tempelhalle, Und die Vöglein kommen alle, Wenn der Glocken süßer Klang Rufet mild den Wald entlang. Maienblumen, zart gestaltet, Sind im Wald die Glöckelein; Haben früh' sich all' entfaltet, Läuten nun den Sonntag ein. Alles reget froh die Schwingen, Überall die Glöcklein klingen; Durch die Wipfel säuselt's auch, Just, als wär's der Engel Hauch. Jetzo fängt mit zarter Weise Nachtigall das Singen an; Klinget erst so still und leise, Tönet immer voller dann. Und nun jubeln tausend Kehlen, Thut kein einz'ges Vöglein fehlen, Singen alle gar zu gern, Dankeslieder Gott, dem Herrn.
B. Schmidt sets stanzas 5-6
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View text with all available footnotesConfirmed with Euterpe: ein Musikalisches Monatsblatt für Deutschlands Volksschullehrer, sechster Jahrgang, Erfurt, Langensalza und Leipzig: G. Wilhelm Körner, 1846, Issue no. 2, Februar 1846, pages 23 - 25; "Waldkirche", pages 24 - 25.
Text Authorship:
- by Johann Heinrich Christian Schmidt (1808 - 1871), "Waldkirche" [author's text checked 1 time against a primary source]
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