by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891)
O wie schön aus der Tannen Nacht
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Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
O wie schön aus der Tannen Nacht Blitzest, mein Bach, du, im Demantschein; Stürzest weiter in silberner Pracht, Denkst nicht der Blumen am Felsgestein! -- Ach! was sollen die Blumen mir? Finde nicht Ruhe da oben hier! Drunten allein der tiefe See, Der verstehet mein ewges Weh! Fort und fort, wie donnert's mit Macht, Horch! und wie rauscht und braust es so laut! Droben, mein Bach, in der Tannen Nacht, Freust du dich nimmer der Stille traut? -- Mögen die Blumen erzittern bang, Laßt, o laßt mir den Klaggesang! Drunten allein im tiefen See, Mag ich stillen mein ewges Weh!
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View text with all available footnotesConfirmed with Deutsche Dichter-Gaben: eine Sammlung bisher ungedruckter Gedichte der namhaftesten deutschen Dichter, Leipzig: Duncker & Humblot, 1868, page 35.
Also confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 93.
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Am Gießbach", appears in Liederbuch, in 1. Naturlieder, no. 103 [author's text checked 2 times against a primary source]
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