by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891)
Gruß
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Language: Alemannic
Grad die, wo sich Lieb händ, Sind so wit von enand: Wie gern käm i selber, Und gäb der mi Hand! Und gsäch der in d'Auge So tief, aß i ka: Glich tätsch es wohl merke, Wie lieb i di ha! Doch weiß i e Trost au, Dä tröstet mi gschwind: D' Gedanke vo de Mensche Sind gschwind wie der Wind. Kei Vogel ka fliege So gschwind über's Land, Aß die, wo sich lieb händ, Könne ko zu enand. Nur der Herrgott im Himmel Isch geschwinder doch no: Kei Ort gitt's uf Erde, Wo Er nit isch do!
F. Abt sets stanzas 1-4
Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 195.
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Gruß", subtitle: "Alemannisch", appears in Liederbuch, in 2. Liebeslieder, no. 221 [author's text checked 1 time against a primary source]
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