possibly by Jakob Klieber (flourished c1535)
Ein schöner Abendreyen Matches original text
Language: German (Deutsch)
Der Maye, der Maye, Bringt uns der Blümlein vil: Ich trage ein freys Gemüte, Gott weiß wol wem ichs wil, Gott weiß wol wem ichs wil. Ich wils Christo dem Herren Der unser Heiland ist, Er tregt das Creutz für unser Sünd: Ja wie man von im List, Ja wie man von im List. Wir waren all gefangen, Im Todt warn wir verlorn: Die Sünd die quelt uns Tag und Nacht, Darinn wir war geborn, Darinn wir war geborn. Unnd niemand kan unns helffen, Dann diser Herr allein: Ist uns zu Gut geboren, Von einer Junckfraw rein, Von einer Junckfraw rein. Und ist für uns gestorben, Aufferstanden vom Todt; Hat uns das Heil erworben, Geholffen auß der Not, Geholffen auß der Not. Er hat das Gsetz erfüllet, Das uns so hart verklagt, Unnd hat das Füncklein gestillet, Das unser Gwissen nagt, Das unser Gwissen nagt. Er ist der Weg, das Liecht, die Pfort, Die Wahrheit und das Leben, Er ist des Vatters ewigs Wort, Den er unns hat gegeben, Den er unns hat gegeben. Hat den Todt überwunden, Die hell gerissen ein, Die Sünd hat er verschlungen, Geholffen auß der Pein, Geholffen auß der Pein. Er will die nit verlassen, Die an ihn glauben seind; Das hat er uns versprochen, Dann wir sein Kinder seind, Dann wir sein Kinder seind. Drumb wer ihm kan vertrawen, Verlest er nimmer mehr, Dem selben unserm Herren, Dem sey Preis, Lob, und Ehr, In Ewigkeit bisher.
The first stanza comes from a text by Hans Sachs.
Composition:
- Set to music by Jakob Klieber (flourished c1535), "Ein schöner Abendreyen", published c1590, in Vier geistliche Reyen Lieder, song no. 2 in the collection Lieder auf Flügblattern sammelband I, Nürnberg: Kunegund Hergotin
Text Authorship:
- possibly by Jakob Klieber (flourished c1535), "Ein schöner Abendreyen"
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2018-03-31
Line count: 50
Word count: 242