by Georg Christian Dieffenbach (1822 - 1901)
Ein Silberschifflein gleitet
Language: German (Deutsch)
Ein Silberschifflein gleitet Der Mond so hell und klar Durch Fluten ausgebreitet So still und wunderbar. Viel Meeresrosen blühen Wohl in der blauen Flut, Die leuchten und strahlen und glühen, Wie Gold und Feuersglut. Wenn der Sonne Glanz geschieden, Beginnt das Schifflein den Lauf; Wenn Dunkel herrscht und Frieden, Dann blühen die Blumen auf. Ich sehe das Schifflein gleiten Durch blaue Fluten dahin; Wer mag es wohl steuern und leiten? Wer fährt wohl so stille darin? Mich erfasset ein eigen Sehnen, Ich weiß nicht, was das soll! Was wollen im Auge sie Trănen? Was ist mir das Herz so voll? Zu welchem Strand willst du ziehen, O Silberschifflein klar? Wie muẞ es da duften und blühen Und klingen so wunderbar! —
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Confirmed with Georg Christian Dieffenbach, Kinder-lieder, 1854, p.71
Text Authorship:
- by Georg Christian Dieffenbach (1822 - 1901), "Das Silberschifflein", appears in Kinder-Lieder, no. 71 [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Ludolf Waldmann (1840 - 1919), "Das Silberschiffchen", op. 65, published 1884 [ voice and piano ], Breslau, Waldmann [sung text not yet checked]
- by Fredrika Wichman (b. 1852), "Das Silberschifflein", published 1876 [ voice and piano ], Förr och nu, p.273-274 [sung text not yet checked]
Researcher for this page: Joost van der Linden [Guest Editor]
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