by Georg Philipp Schmidt von Lübeck (1766 - 1849)
An die Natur
Language: German (Deutsch)
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Was in Tränen wallt hienieden, pflegt erbarmend die Natur; allen Müden gibt sie Frieden, traue der Verheißung nur! Kränkelst du vom langen Harme, ist dein Liebster hin und tot, fall' ihr gläubig in die Arme, deine Freundin heilt die Not! Blieb dir nichts zum Eigentume als ein schwarzer Trauersaum, deine Schwester ist die Blume und dein Bruder jeder Baum. Kannst du nimmer es verschmerzen, wird das Sehnen dir zu laut: Jüngling mit dem weichen Herzen, siehe, hier ist deine Braut! Hat die Hoffnung dich betrogen, fand'st du draußen nicht dein Glück, ist die Welt dir nicht gewogen, geh zur Mutter schnell zurück! Hat die Jugend dich verlassen, ist dein Alter ohne Stab, die Gefährtin musst du fassen, leise führt sie dich hinab.
Text Authorship:
- by Georg Philipp Schmidt von Lübeck (1766 - 1849) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by František Škroup (1801 - 1862), "An die Natur" [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
This text was added to the website: 2026-08-20
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