by Ludwig August Frankl (1810 - 1894)
Die Universität
Language: German (Deutsch)
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Was kommt heran mit kühnem Gange? Die Waffe blinkt, die Fahne weht, Es naht mit hellem Trommelklange Die Universität. Die Stunde [des Lichts ist]1 gekommen; Was wir ersehnt, umsonst erfleht, Im jungen Herzen ist's entglommen Der Universität! Das freie Wort, das sie gefangen, Seit Joseph, arg verhöhnt, geschmäht, Vorkämpfend sprengte seine Spangen Die Universität. Zugleich erwacht's mit Lerchenliedern, Horcht, wie es dithyrambisch geht! Und wie die Herzen sich erwidern: [Die]2 Universität. Und wendet ihr euch zu den bleichen Gefall'nen Freiheitsopfern, seht: Bezahlt hat mit den ersten Leichen Die Universität. Doch wird dereinst die Nachwelt blättern: Im Buche der Geschichte steht Die lichte Tat, mit gold'nen Lettern: Die Universität.
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2 Beyer: "Hoch die"
Researcher for this page: Johann Winkler
Confirmed with Gesammelte poetische Werke von Ludwig August Frankl, 1. Bd., Wien. Pest. Leipzig 1880.
1 Beyer: "ist des Lichts"2 Beyer: "Hoch die"
Text Authorship:
- by Ludwig August Frankl (1810 - 1894), "Die Universität" [author's text checked 1 time against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Ferdinand Beyer (1803 - 1863), "Die Universität" [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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