by Hans Fritz von Zwehl (1883 - 1966)
Todsüßes Gespenst
Language: German (Deutsch)
Warum kommst Du zu mir in der Nacht, wie Du früher nicht kamst, warum sind Deine Worte so süß jetzt und heiß wie ich nie sie gehört? Warum schimmern mir Deine Glieder jetzt hüllenlos, wie ich nie sie gesehn? Warum schenkst Du Dich mir, Du vergeblich Ersehnte, jetzt Nacht für Nacht, daß ich am Morgen vergehe nach Dir, wenn ich weinend erwacht und liegst doch drunten entstellt und zerstört im eisigen Bett.
Text Authorship:
- by Hans Fritz von Zwehl (1883 - 1966) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Yrjö Henrik Kilpinen (1892 - 1959), "Todsüßes Gespenst", op. 80 no. 3 (1942) [sung text checked 1 time]
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
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Word count: 72