by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894)

Im tiefsten Thale wohnt mein Kind
Language: German (Deutsch) 
Im tiefsten Thale wohnt mein Kind,
Von Bergen ganz verborgen --
So hoch wie diese Berge sind,
So groß sind meine Sorgen.

Durch Felsen bricht ein schmaler Steg,
Der wankt und schwankt im Winde --
Ach! noch viel schwanker ist der Weg,
Der Weg zu meinem Kinde.

Weit außen aus dem letzten Stein,
Hoch über wilden Bächen 
Nickt eine Blum' im Sonnenschein -- 
Wer kann die Blume brechen? 

Ja, wenn die Ströme stille stehn,
Erbarmen sich die Steine --
Und wenn die Berge weiter gehn, 
Dann wird mein Lieb die Meine.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2009-09-06
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