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by Anonymous / Unidentified Author

Zieh’n die lieben gold’nen
Language: German (Deutsch) 
Zieh’n die lieben gold’nen
Sterne auf am Himmelsrand,
denk’ ich dein in weiter Ferne,
theures Schweitzerland.

Denk’ an meine Lieben Alle
heim im Vaterhaus,
aus des Lebens wüstem Schwalle
reiss ich mich heraus.

Fremd steh’ich im fremden Lande,
einsam, freudenleer,
Keiner der mich liebend nannte
mir begegnet wär.

D’rum erglüht ein heisses Sehnen
in dem Busen mir
und die Augen füllen Thränen.
Heim, zieht’s mich zu Dir!

Hier fühl’ich die milden Lüfte
nicht die Brust unweh’n;
athme nicht die würz’gen Düfte
auf der Berge Höh’n.

Sehe nicht die Heerde springen,
die zu Berge zieht,
hör’ das Alpenhorn nicht klingen
nicht des Hirtenlied.

Ach! das Weh’ im fernen Lande
jed’er Tag erneut’s,
wär ich heim in Vaterlande,
in der lieben Schweitz.

About the headline (FAQ)

Authorship:

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2016-06-02
Line count: 28
Word count: 120