The LiederNet Archive
WARNING. Not all the material on this website is in the public domain.
It is illegal to copy and distribute our copyright-protected material without permission.
For more information, contact us at the following address:
licenses (AT) lieder (DOT) net

Volkslieder für 4 Männerstimmen

Word count: 1396

Song Cycle by Berthold Damcke (1812 - 1875)

Show the texts alone (bare mode).

1. Es ritt ein Jäger wohlgemuth [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


See other settings of this text.


Es ritt ein Jäger wohlgemut,
wohl in der Morgenstunde,
wollt jagen in dem grünen Wald
mit seinem Ross und Hunde;
und als er kam auf grüner Haid,
da fand sein Herz viel Lust und Freud.
Im Maien, am Reihen sich freuen
alle Knaben und Mägdelein.

Der Kuckuck schreit, der Au'rhahn falzt,
dazu die Turteltauben;
da fing des Jägers Rösslein an
zu scharren und zu schnauben.
Der Jäger dacht in seinem Mut:
das Jagen kann noch werden gut.
Im Maien, am Reihen sich freuen
alle Knaben und Mägdelein.

Der Jäger fand ein edles Wild,
frisch, hurtig und geschwinde,
es war ein schönes Frauenbild,
das sich allda ließ finden.
Der Jäger dacht in seinem Sinn:
in diesem Walde jag ich hin.
Im Maien, am Reihen sich freuen
alle Knaben und Mägdelein.

" Ich grüß euch, Jungfrau, tugendreich,
gar schöne und gar feine!
Was ich in diesem Wals erschleich,
das muss auch werden meine. "
" Ach, edler Jäger wohlgestalt,
ich bin nunmehr in eurer G'walt."
Im Maien, am Reihen sich freuen
alle Knaben und Mägdelein.

Er nahm sie bei der schnee'gen Hand,
nach Jägers Art und Weise,
er schwang sie vorne auf sein Ross:
Glück zu, wohl auf die Reise!
Drum ist das Glück so kugelrund,
dess freut sich mancher, der mir kund.
Im Maien, am Reihen sich freuen
alle Knaben und Mägdelein.


Submitted by Bertram Kottmann

2. Ich weiss mir 'n Mägdlein [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT ENG FRE

List of language codes

Authorship


See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Je connais une fille exquise et jolie", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission


Ich weiß [mir'n Mädchen]1 hübsch und fein, 
  hüt du dich!
Es kann wohl falsch und freundlich sein,
  hüt du dich!
Vertrau ihr nicht, sie narret dich!

Sie hat zwei Äuglein, die sind [braun]2,
  hüt du dich!
Sie werd'n dich überzwerch anschaun,
  hüt du dich!
Vertrau ihr nicht, sie narret dich!

Sie hat ein licht goldfarbenes Haar,
  hüt du dich!
Und was sie red't, das ist nicht wahr,
  hüt du dich!
Vertrau ihr nicht, sie narret dich!

Sie hat zwei Brüstlein, die sind weiß,
Hüt du dich!
Sie leg s' hervor nach ihrem Fleiß
hüt du dich!
Vetrau ihr nicht, sie narret dich!

Sie [gibt dir'n Kränzlein]3 fein gemacht,
  hüt du dich! 
Für einen Narr'n wirst du geacht,
  hüt du dich!
Vetrau ihr nicht, sie narret dich!


View original text (without footnotes)
1 Hassler: "ein Meidlein" ; Herzogenberg: "ein Maidlein weiss"
2 Herzogenberg: "blau"
3 Herzogenberg: "giebt dir's Körblein"

Submitted by Emily Ezust [Administrator] and Andrew Schneider [Guest Editor]

3. Als es nun gegen Mitternacht

Language: German (Deutsch)

Authorship


Go to the single-text view


Als es nun gegen Mitternacht
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

4. Heut noch sind wir hier zu Haus [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


See other settings of this text.


Heut noch sind wir hier zu Haus,
Morgen geht's zum Thor hinaus,
Und wir müssen wandern, wandern,
Keiner weiß vom Andern.

Lange wandern wir umher
Durch die Länder kreuz und quer,
Wandern auf und nieder, nieder,
Keiner sieht sich wieder.

Und so wandr' ich immerzu,
Fände gerne Rast und Ruh,
Muß doch weiter gehen, gehen,
Kält' und Hitz' ausstehen.

Manches Mägdlein lacht mich an,
Manches spricht: bleib, lieber Mann!
Ach, ich bliebe gerne, gerne,
Muß doch in die Ferne.

Und das Ferne wird mir nah:
Endlich ist die Heimath da!
Aber euch, ihr Brüder, Brüder,
Seh' ich niemals wieder.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

5. Wonne in den Maien

Language: German (Deutsch)

Authorship


Go to the single-text view


Wonne in den Maien
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

6. Ännchen von Tharau [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

List of language codes

Authorship


See other settings of this text.


Ännchen von Tharau ist, die mir gefällt,
Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld.
Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz
Auf mich gerichtet in Lieb' und in Schmerz.
Ännchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!

Käm' alles Wetter gleich auf uns zu schlahn,
Wir sind gesinnet bei einander zu stahn.
Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
Soll unsrer Liebe Verknotigung seyn.
Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn,
Mein Leben schließ' ich um deines herum.

Recht als ein Palmenbaum über sich steigt,
Je mehr ihn Hagel und Regen anficht;
So wird die Lieb' in uns mächtig und groß
Durch Kreuz, durch Leiden, durch allerlei Noth.
Ännchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!

Würdest du gleich einmal von mir getrennt,
Lebtest, da wo man die Sonne kaum kennt;
Ich will dir folgen durch Wälder, durch Meer,
Durch Eis, durch Eisen, durch feindliches Heer.
Was ich gebiete, wird von dir gethan,
Was ich verbiete, das läßt du mir stahn.

Was hat die Liebe doch für ein Bestand,
Wo nicht Ein Herz ist, Ein Mund, Eine Hand?
Wo man sich peiniget, zanket und schlägt,
Und gleich den Hunden und katzen beträgt?
Ännchen von Tharau, das woll'n wir nicht thun;
Du bist mein Täubchen, mein Schäfchen, mein Huhn.

Was ich begehre, ist lieb dir und gut;
Ich laß den Rock dir, du läßt mir den Hut!
Dies ist uns Ännchen die süsseste Ruh,
Ein Leib und Seele wird aus Ich und Du.
Dies macht das Leben zum himmlischen Reich,
Durch Zanken wird es der Hölle gleich.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

7. Es ritten drei Reuter [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT FRE

List of language codes

Authorship


See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Trois cavaliers chevauchaient vers Munich", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission


Es ritten drei Reuter zu München hinaus,
Sie ritten wohl vor der Bernauerin ihr Haus,
Bernauerin, bist du drinnen? Ja drinnen?
 
Bist du darinnen, so tritt du heraus,
Der Herzog ist draußen vor ihrem Haus,
Mit allem seinem Hofgesinde, ja Gesinde.
 
Sobald die Bernauerin vors Tor hinaus kam,
Drei Herren gleich die Bernauerin vernahm:
Bernauerin, was willst Du machen, ja machen?
 
Ei, willst du lassen den Herzog entwegn,
Oder willst du lassen dein jungfrisches Lebn
Ertrinken im Donauwasser? Ja Wasser?
 
Und als ich nicht will meinen Herzog entwegn,
So will ich lassen mein jungfrisches Lebn
Ertrinken im Donauwasser, ja Wasser.


Submitted by Ferdinando Albeggiani

8. Es blies ein Jäger [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship

See other settings of this text.


Es blies ein Jäger wohl in sein Horn,
Wohl in sein Horn,
Und alles was er blies das war verlorn.
Hop sa sa sa,
Dra ra ra ra,
Und alles was er blies das war verlorn. 

Soll denn mein Blasen verloren sein?
Verloren sein?
Ich wollte lieber kein Jäger sein.
Hop sa sa sa, etc.

Er zog sein Netz wohl über den Strauch,
Wohl über den Strauch,
Sprang ein schwarzbraunes Mädel heraus.
Hop sa sa sa, etc.

"Schwarzbraunes Mädel entspringe mir nicht,
Entspringe mir nicht,
Hab' große Hunde die holen dich."
Hop sa sa sa, etc.

"Deine großen Hunde die holen mich nicht,
Die holen mich nicht,
Sie wissen meine hohe weite Sprünge noch nicht."
Hop sa sa sa, etc.

"Deine hohe Sprünge die wissen sie wohl,
Die wissen sie wohl,
Sie wissen, daß du heute noch sterben sollst."
Hop sa sa sa, etc.

"Sterbe ich nun, so bin ich tot,
So bin ich tot,
Begräbt man mich unter die Röslein rot."
Hop sa sa sa, etc.

"Wohl unter die Röslein, wohl unter den Klee,
Wohl unter den Klee,
Darunter verderb ich nimmermehr."
Hop sa sa sa, etc.

Es wuchsen drei Lilien auf ihrem Grab,
Auf ihrem Grab,
Die wollte ein Reuter wohl brechen ab.
Hop sa sa sa, etc.

Ach Reuter, laß die drei Lilien stahn,
Die Lilien stahn,
Es soll sie ein junger frischer Jäger han.
Hop sa sa sa, etc.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

9. Bekränzt mit Laub [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


See other settings of this text.


Bekränzt mit Laub den lieben, vollen Becher
und trinkt ihn fröhlich leer!
In ganz Europia, ihr Herren Zecher,
ist solch ein Wein nicht mehr.

Ihn bringt das Vaterland aus seiner Fülle;
wie wär er sonst so gut!
Wie wär er sonst so edel, wäre stille 
und doch voll Kraft und Mut!

Er kommt nicht her aus Hungarn noch aus Polen,
Noch wo man franzmännsch spricht;
Da mag Sankt Veit, der Ritter,
Wein sich holen, wir holen ihn da nicht.

Er wächst nicht überall im deutschen Reiche;
Und viele Berge, hört,
Sind, wie die weiland Kreter, faule Bäuche,
Und nicht der Stelle wert.

Thüringens Berge zum Exempel bringen
Gewächs sieht aus wie Wein;
Ist's aber nicht. Man kann dabei nicht singen,
Dabei nicht fröhlich sein.

Der Blocksberg ist der lange Herr Philister,
Er macht nur Wind wie der;
Drum tanzen auch der Kuckuck und sein Küster
Auf ihm die Kreuz und Quer.

Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben;
gesegnet sei der Rhein!
Da wachsen sie am Ufer hin und geben
uns diesen Labewein.

So trinkt ihn denn, und laßt uns allewege
uns freun und fröhlich sein!
Und wüßten wir, wo jemand traurig läge,
wir gäben ihm den Wein.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

10. Es wollt' ein Jäger jagen

Language: German (Deutsch)

Authorship


Go to the single-text view


Es wollt' ein Jäger jagen
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

11. Mond, du mein Freund

Language: German (Deutsch)

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

See other settings of this text.


Mond du mein Freund
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

12. Auf dieser Welt hab' ich kein' Freud' [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


See other settings of this text.


Auf dieser Welt hab' ich kein Freud,
Ich hab' ein Schatz, und der ist weit,
Er ist so weit, ja weit, er ist so weit, ja weit,
Daß ich ihn nicht mehr sehen kann

Einst ging ich über Berg und Tal,
Da sang so schön Frau Nachtigall,
Sie sang so schön, ja schön, sie sang so fein, ja fein,
Sie sang, ich sollt ihr Liebster sein.

Jetzt ging ich zu dem Stadttor ein,
Da stand mein Schatz so ganz allein.
Mir tut mein Herz, mir tuts so weh, ja weh,
Wenn ich mein Schatz auf der Schloßwach seh.

Jetzt ging ich zu dem Goldschmied ein,
Kauft meinem Schatz ein Ringelein,
Ein Ringelein an die rechte Hand, ja Hand:
So reisen wir nach Sachsenland.

Nach Sachsenland, da mag ich nicht,
Die langen Kleider, die lieb' ich nicht.
Die langen Kleider, die Schnallenschuh, ja Schuh,
Die kommen keiner Dienstmagd zu.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

13. Ich hatte mein Feinsliebchen

Language: German (Deutsch)

Authorship


Go to the single-text view


Ich hatte mein Feinsliebchen
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

14. Und ein Mägdlein von sechzehn Jahren

Language: German (Deutsch)

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

See other settings of this text.


Und ein Mägdlein von sechzehn Jahr'n
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

15. Kling klang

Language: English

Authorship


Go to the single-text view


Kling klang
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

16. Es kann uns nichts Schön'res erfreuen

Language: German (Deutsch)

Authorship


Go to the single-text view


Es kann uns nichts Schön'res erfreuen
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

Gentle Reminder
This website began in 1995 as a personal project, and I have been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your gift is greatly appreciated.
     - Emily Ezust

Browse imslp.org (Petrucci Music Library) for Lieder or choral works