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Klassiker (Heft I of 24 Lieder)

Word count: 496

Song Cycle by Theodor Streicher (1874 - 1940)

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1. Lied des jungen Reiters [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch) after the Lithuanian (Lietuvių kalba)

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Mit frühem Morgen
Sey schon mein Pferd gefüttert.
So bald's nur taget,
Mit Sonnenaufgang
Muß ich von hinnen reiten.

Da steht mein Vater,
Da mir zur Seite steht er
Der alte Vater,
Drängt sich an meine Seite.
Er steht mit mir zu sprechen;
Er spricht, mich zu ermahnen,
Und mich ermahnend weint er.

Still, weine nicht, mein Vater!
Still, weine nicht, mein Alter!
So frisch ich weggetrabet,
So frisch trab' ich zurücke,
Um dich nur nicht zu kränken.

Ei, mein Hengstchen,
Ei, mein Brauner,
Wohin streichst du?
Wohin schnaubst du?
Wohin wirst mich tragen?

Ei in Krieg hin!
Hin in fremde Lande!
Dahin streichst du,
(Dahin schnaubst du,)
Dahin wirst mich tragen.

Wird dir zu sauer
Die weite Strasse?
Wird zu schwer dir
Dieser Sack mit Haber?
Oder dieser junge Reuter
In dieser Reuters-Livrei,
Mit dem blanken Säbel?

Ja zu sauer
Wird der lange Weg mir,
Und diese Nacht, stockfinster,
Und diese grüne Heide,
Und dieser schwarze Morast -- -- --


Submitted by Emily Ezust

2. Esthnisches Volkslied [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch) after the Estonian (Eesti keel)

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Jörru, Jörru, darf ich kommen?
Nicht o Liebchen heute.
Wärest du doch gestern kommen,
Nun sind um mich Leute.
Aber morgen, früh am Morgen,
Schlankes liebes Aestchen,
Kannst du kommen ohne Sorgen,
Da bin ich alleine.
Wenn der Maienkäfer schwirret
Früh im kühlen Thaue!
Hüpf ich, Liebe, dir entgegen
Weißt, auf jener Aue.


Submitted by Emily Ezust

3. Ein Fichtenbaum steht einsam [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): CAT DUT ENG ENG ENG ENG ENG ENG FRE FRE FRE ITA NOR NOR RUS RUS RUS UKR

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "A spruce-tree stands alone", copyright ©
  • ENG English [singable] (Bertram Kottmann) , "A fir-tree standing lonesome", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Edgar Alfred Bowring) , appears in The Poems of Heine Complete, first published 1861
  • ENG English (Emma Lazarus) , "Song", appears in Poems and Ballads of Heinrich Heine, first published 1881
  • ENG English [singable] (Arthur Westbrook) , "In northern land a pine-tree"
  • FRE French (Français) (Charles Beltjens) , no title, appears in Intermezzo lyrique, no. 33, first published 1827
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Sta un abete solitario", copyright © 2004, (re)printed on this website with kind permission


Ein [Fichtenbaum]1 steht einsam
Im Norden auf kahler Höh';
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee.

Er träumt von einer Palme,
Die fern im Morgenland,
Einsam und [schweigend]2 trauert
Auf brennender Felsenwand.


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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 137.

1 Biegeleben: "Tannenbaum"; further changes may exist not shown above.
2 Marx: "schweigsam"

Submitted by Emily Ezust and Pierre Mathé

4. Die Teilung der Erde [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): FRE

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  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le partage de la terre", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission


Nehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Höhen
Den Menschen zu, nehmt! sie soll euer sein.
Euch schenk ich sie zum ew'gen Lehen,
Doch teilt euch brüderlich darein.

Da lief, was Hände hatte, zu, sich einzurichten.
Es regte sich geschäftig jung und alt.
Der Ackersmann griff nach des Feldes Früchten,
Der Junker birschte durch den Wald.

Der Kaufmann füllte sein Gewölb;
Die Scheune der Fermier, das Fass der Seelenhirt.
Der König sagte: jeglichem das Seine, und mir, mir zollt,
Was geärndtet wird.

Ganz spät, nach dem die Teilung längst geschehen,
Erschien auch der Poet, er kam aus weiter Fern.
Ach! da war überall nichts mehr zu sehen,
Und alles, alles hatte seinen Herrn.

Weh mir! weh mir! so soll ich denn allein von allen
Vergessen sein, ich, dein getreuster Sohn?
So ließ er laut der Klage Ruf erschallen
Und warf sich hin vor Jovis Thron.

Wenn du zu lang dich in der Träume Land verweilet,
Antwortet ihm der Gott, so hadre nicht mit mir.
Wo warft du denn, als man die Welt geteilet?
Ich war, ich war, sprach der Poet, bei dir!

Mein Auge hing an deinem Strahlen Angesichte,
An deines Himmels Harmonie mein Ohr
Verzeih dem Geiste der von deinem Lichte
Berauscht, verzeih das Irrdische verlor,
Verzeih, verzeih, ich war bei dir.

Was tun, spricht Zeus! die Welt ist weg gegeben,
Der Herbst, die Jagt, der Markt sind nicht mehr mein.
Willst du in meinem Himmel mit mir leben,
So oft du kommst, soll er dir offen sein.


Submitted by Emily Ezust

5. Ein frühes Liebesleben

Language: German (Deutsch)

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6. Sieg

Language: German (Deutsch)

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Zum erstenmal ist sie heut gegangen
 . . . . . . . . . .

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     - Emily Ezust

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