by Wilhelm Hermann Cläpius (1801 - 1868)
Es neigt sich mit thauigen Schwingen
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Language: German (Deutsch)
Es neigt sich mit thauigen Schwingen Der Abend herab auf die Flur, Die Töne des Tages erklingen Und Schweigen bedeckt die Natur. Sie alle die hoffend und bangend Gestrebt und gesorgt und gewacht, Mit Trost und mit Ruhe umfangend Verbreitet sich leise die Nacht. Und wie sich die Erde verdunkelt Erblühet ein strahlender Kranz Von himmlischen Blüthen, und funkelt Im heiligen ewigen Glanz. O sendet, ihr Ew'gen, den Schlummer Auch meinem ermattenden Blick, Umhüllt mit Vergessen den Kummer, Und zeigt mir im Traume mein Glück.
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- by Wilhelm Hermann Cläpius (1801 - 1868) [author's text not yet checked against a primary source]
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