by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873)
Ich ruh nicht in den Nächten
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Ich ruh nicht in den Nächten, Ich ruh nicht an den Tagen; Es treibt mich ohne Rasten, Durch Berg und Thal zu jagen. Da seh ich schwarze Wolken Am schwarzen Himmel fliegen, Da seh ich die dunkeln Lande Gespenstisch düster liegen. Da hör ich der Vögel Lieder Schmerzlich und schreiend schallen, Da seh ich Trauerblumen Von blühenden Bäumen fallen. Und düstre Schattengestalten Verfolgen mich durch die Räume, Wahnsinnig machen den Kopf mir Verworrene wüste Träume. O könnt' ich noch einmal sehen Die tiefen frommen Augen, Und Frieden, Seligkeit, Segen Aus ihrem Himmel saugen!
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Junge Lieder von Wolfgang Müller, Düsseldorf, Verlag von J. H. C. Schreiner, 1841, pages 81-82. Numbered XLVIII.
Text Authorship:
- by (Karl) Wolfgang Müller von Königswinter (1816 - 1873), no title, appears in Junge Lieder [1841], first published 1841 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Jeffrey Williams [Guest Editor]
This text was added to the website: 2015-04-30
Line count: 20
Word count: 96