by Justus Friedrich Zehelein (1760 - 1802)
Treu geliebt und still geschwiegen
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Language: German (Deutsch)
Treu geliebt und still geschwiegen, Heisse Liebe spricht nicht viel; Nur in unhörbaren Zügen Wallt das heiligste Gefühl. Oft sagt eine stille Thräne Mehr als Sprach' und Melodie: O! der Liebe leise Töne Sind nur Herzensharmonie. Ach! nur Wenigen gegeben Ist es, ihren süssen Drang Und ihr wundervolles Beben Auszusprechen im Gesang. Wenig Männer Gottes sangen Würdig von der Liebe; nur Wenig Männer Gottes drangen Ins Geheimnis der Natur. Liebe, Laura! Dank und Segen! Stammelt meine Seele Dir -- Und mein Herz schlägt Dir entgegen, Laura! liebe Laura! Dir. Drum vergib', dass ich geschwiegen! Heisse Liebe spricht nicht viel -- Nur in unhörbaren Zügen Wallt das heiligste Gefühl.
P. Lindpaintner sets stanzas 1-2, 5-6
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View text with all available footnotesConfirmed with Vermischte Gedichte von Iust Friedrich Zehelein, Baireuth: im Verlag der Zeitungsdru[c]kerei und im Kommission bei I. A. Lübeks Erben, 1789, pages 35 - 36.
Text Authorship:
- by Justus Friedrich Zehelein (1760 - 1802), "An Laura", subtitle: "Das Schweigen der Liebe" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2020-02-04
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