by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)
In der Fremde
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Language: German (Deutsch)
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Hab' ich doch Tag und Nacht Immer an dich gedacht; Auch in meinen Träumen denk' ich liebend dein. Könnt' ich doch bald von hier, Könnt' ich doch bald bei dir, Meine liebe Heimat, sein! Könnt' ich doch noch einmal Felder und Wald und Thal, Und die Gärten und die Höfe wiedersehn, Wo ich als Knabe sprang, Kletterte, spielt' und sang, Jeden Tag sah froh vergeh'n! Ach, nur ein liebend Herz Kennet der Sehnsucht Schmerz, Weiß was in der Fremde jede Thräne spricht. Muß ich auch leben hier, Bleibt doch mein Herz bei dir, Heimat, dein vergeß' ich nicht.
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Research team for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Johann Winkler
Confirmed with Hoffmann's von Fallersleben Gesammelte Werke, Herausgegeben von Dr. Heinrich Gerstenberg, Zweiter Band: Lyrische Gedichte: Kinderleben. Die vier Jahreszeiten, Berlin: F. Fontane, 1891, pages 267-268.
Text Authorship:
- by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), "In der Fremde", subtitle: "27. November 1863", appears in Lyrische Gedichte, in Volksleben, in Allerlei Klänge aus dem Volksleben, in Reifere Mannesjahre [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2020-11-15
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