by Julius Gersdorff (1849 - 1907)
Des Wirtes Töchterlein
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Wie Röslein scharf mit Dorn bewehrt, So sind der Wirte Töchterlein, Ihr' Aug ist hell, ihr Sinn ist rein, Das Herz ist gar ein Edelstein. Wer's stehlen will, der nahe sacht, Und komme zu geleg'ner Stund', Es küßt so selig-süß ihr Mund Ein liebekrankes Herz gesund. Der Dornen doch auch achte wohl; -- Bist keck und gar verwegen du, Wirft sie dir, stört es ihre Ruh', Die Thüre vor der Nase zu.
View text with all available footnotes
Researcher for this page: Melanie Trumbull
Confirmed with Julius Gersdorff, Glossen. Humoristich-ironisch-satirische Reimereien, Dresden: Moritz Rätze, 1894, page 42. Appears in Bunte Welt.
Text Authorship:
- by Julius Gersdorff (1849 - 1907), appears in Glossen. Humoristich-ironisch-satirische Reimereien, in Bunte Welt, Dresden: Moritz Rätze, first published 1894 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2022-02-26
Line count: 12
Word count: 72