by Johann Siegfried (1564 - 1637)
Ich hab' mich Gott ergeben
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Language: German (Deutsch)
Ich hab' mich Gott ergeben Dem liebsten Vater mein: Hier ist kein Immer-Leben: Es muß geschieden sein. Der Todt kann mir nicht schaden! Er ist nur mein Gewinn. In Gottes Fried' und Gnaden Fahr' ich mit Freud' dahin. Mein Weg geht jetzt fürüber: O Welt, was acht' ich dein? Der Himmel ist mir lieber, Da muß ich trachten ein: Mich nicht zu sehr beladen Weil ich wegfertig bin. In Gottes Fried' und Gnaden Fahr' ich mit Freud' dahin. Ach selig Freud' und Wonne Hat mir der Herr bereit't Da Christus ist die Sonne Leben und Seligkeit. Was kann mir doch nun schaden Weil ich bey Christo bin? In Gottes Fried' und Gnaden Fahr' ich mit Freud' dahin. Gesegn' euch Gott, ihr Meinen, Ihr Liebsten allzumal, Umb mich sollt ihr nicht weinen: Ich weiss' von keiner Qual. Den rechten Port noch heute Nehmt jo fleissig in Acht! In Gottes Fried' und Freude Fahrt mir bald all hernach.
A. Webern sets stanza 2
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View text with all available footnotesConfirmed with Psalmodia nova sive selectissimorum hymnorum [. . .] das ist hundert Christliche Gesänge, ed. by Josepho Claudero, Altenburg: Joh. Meuschken, 1627, pages 494 - 496.
Text Authorship:
- by Johann Siegfried (1564 - 1637), "Sterbe-Lied" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Research team for this page: Jeroen Scholten , Melanie Trumbull , Dr Siglind Bruhn
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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