by Johannes Alois Blumauer (1755 - 1798)
An den Wind II
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Language: German (Deutsch)
Ho, ho nur gnädig Herr Patron! Er kömmt ja heunt recht plötzlich! Mein morscher Erker zittert schon Und bebt und stöhnt entsetzlich. Ich bitte sehr, hochwürdger Herr, Er eif'rer sich doch nicht so sehr! Er sieht, ich und mein Erker Wir zittern immer stärker. Das sind, ich sag's ihm ins Gesicht, Sehr abgeschmakte Launen Hiervon lässt sich's wahrhaftig nicht Viel rühmen und posaunen, Ich weis, kann er einmal nicht ruhn, Was wichtigers für ihn zu thun, Ein seiner Riesen Kräfte Sehr würdiges Geschäfte. Drum hör er mächtiger Apoll Von meines Daches Fahne, Die um die Wette aus E moll Nebst Frantzens Wetterhahne Trostlose Elegien schwirrt Und zum Concert accompagnirt Daß jetzt die Grillen eben In meinem Kopfe geben. Auf! eil und jag er mir, Herr Wind Gleich alle seichte Schriften Die fremder Länder Kinder sind, Und her nach Deutschland schiften Und alles was der Deutsche jetzt Für lange weile übersetzt All diese Peters quenzen Zurück aus Deutschland Grenzen.
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Text Authorship:
- by Johannes Alois Blumauer (1755 - 1798) [author's text not yet checked against a primary source]
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This text was added to the website: 2007-07-03
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