by Cäsar Flaischlen (1864 - 1920)
Ganz still zuweilen, wie ein Traum
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Language: German (Deutsch)
Ganz still zuweilen, wie ein Traum, klingt in dir auf ein fernes Lied ... du weißt nicht, wie es plötzlich kam, du weißt nicht, was es von dir will ... und wie ein Traum ganz leis und still verklingt es wieder, wie es kam ... Wie plötzlich mitten im Gewühl der Straße, mitten oft im Winter ein Hauch von Rosen dich umweht, wie oder dann und wann ein Bild aus längstvergessenen Kindertagen mit fragenden Augen vor dir steht ... Ganz still und leise, wie ein Traum ... du weißt nicht, wie es plötzlich kam, du weißt nicht, was es von dir will, und wie ein Traum ganz leis und still verblaßt es wieder, wie es kam.
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- by Cäsar Flaischlen (1864 - 1920), no title, appears in Aus den Lehr- und Wanderjahren des Lebens, in Ziel-entgegen, no. 13, first published 1921 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2008-09-07
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