by (Christian) Friedrich Hebbel (1813 - 1863)
Dämmerempfindung
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Language: German (Deutsch)
Our translations: FRE
Was treibt mich hier von hinnen? Was lockt mich dort geheimnisvoll? Was ist's, das ich gewinnen, Und was, womit ich's kaufen soll? Trat unsichtbar mein Erbe, Ein Geist, ein luft'ger, schon heran, Und drängt mich, daß ich sterbe, Weil er nicht eher leben kann? Und winkt mir aus der Ferne Die Traube schon, die mir gereift Auf einem andern Sterne, Und will, daß meine Hand sie streift?
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
Confirmed with Gedichte von Friedrich Hebbel. Gesammt-Ausgabe stark vermehrt und verbessert, Stuttgart und Augsburg, J. G. Cotta'scher Verlag, 1857, page 212.
Text Authorship:
- by (Christian) Friedrich Hebbel (1813 - 1863), "Dämmer-Empfindung", written 1843, appears in Gedichte, in 3. Vermischte Gedichte, first published 1857 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2007-11-21
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