by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau
Wo sich das Meer in weite Fernen
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Language: German (Deutsch)
Wo sich das Meer in weite Fernen Zur unermess'nen Fläche dehnt, Steh' ich, umblitzt von tausend Sternen, Einsam an den Palast gelehnt; Und zu der Zither sanftem Klang Ertönt mein Lied der Violetta, Vielleicht belauscht sie den Gesang! „Felice notte, Marietta!” Dort auf dem strahlenden Balcone Sitzt eine blühende Gestalt, Auf weichem, zarten Blumenthrone, Um den ein Meer von Düften wallt, O höre mich, mit meinem Lied, Du meines Lebens Violetta, Die schöner doch als Blumen blüht: „Felice notte, Marietta!" Mein holdes Veilchen ist entschwunden, Mit ihrem Dunkel kommt die Nacht, Und wieder brennen meine Wunden, Die mir das Scheiden oft gebracht. So höre denn bei Sternenschein Zum letzten Mal mich, Violetta, Und wieg' im sanften Traum dich ein: „Felice notte, Marietta!"
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View text with all available footnotesConfirmed with Deutsche Lieder von C. O. Sternau, Welter's Buchhandlung (Bäumer & Stienen), Köln, 1846, pages 41-42.
Text Authorship:
- by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau, "Felice notte, Marietta!", appears in Deutsche Lieder [author's text checked 1 time against a primary source]
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