by Georg von Hauenschild (1825 - 1855), as Max Waldau
Wenn drüben die Glocken klingen
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Language: German (Deutsch)
Wenn drüben die Glocken klingen In heiliger Weihenacht, Da taucht das Schloss aus den Fluten, Die alte versunkene Pracht. Der Mond mit stillem Grausen Die Zinnen und Türme bescheint, Die bleiche Frau sitzt oben Und betet leise und weint. Wenn ich die Stimme hörte, Die Stimme so glockenrein, Da wollte die alte Liebe Am alten Platze sein. Wenn ich die Stimme hörte, Da hab ich immer gemeint, In mir die alte Liebe, Sie betet leise und weint.
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View text with all available footnotesConfirmed with Max Waldau, Blätter im Winde, Leipzig: Theodor Thomas, 1848, page 215. Appears in Akkorde, no. 15.
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- by Georg von Hauenschild (1825 - 1855), as Max Waldau, no title, appears in Blätter im Winde, in Akkorde, no. 15, first published 1848 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Rudi Spring
This text was added to the website: 2014-11-02
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