by Franz Alfred Muth (1839 - 1890)
Es rauschten die Wogen
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Language: German (Deutsch)
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Es rauschten die Wogen Im Strome dahin, Zu Thale wir zogen Mit lustigem Sinn. Die Glocken erklangen Her über den Rhein, Im Schifflein wir sangen Beim goldenen Wein. O ihr sonnigen Berge, Du duftiges Thal, Du Winzer, du Ferge, Ich grüß' euch zumal! Ihr Burgen, ihr Reben, Ihr Glocken so süß, Dich rheinisches Leben, Euch alle ich grüß'! Hier Märchen noch tauchen Aus dunkeler Fluth, Die Rosen noch hauchen Hier duftige Gluth; Die Fideln, die hellen, Noch rufen zum Reih'n, Und lust'ge Gesellen Die singen darein. Wie Duft von den Reben, Wie sonniger Wein, Blüht hier noch ein Leben, So züchtig und rein; Noch blühet von Frauen, Von Männern so recht, Die trauen und bauen, Ein kräftig Geschlecht. Wir fröhlichen Zecher, Beim goldenen Wein, Wir füllen den Becher: Ein Hoch auf den Rhein! Ihr Burgen, ihr Reben, Ihr Glocken so süß, Dich rheinisches Leben, Euch alle ich grüß'!
J. Rheinberger sets stanzas 1-3, 5
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View text with all available footnotesConfirmed with Haideröslein ; Ein Liederstrauß von Franz Alfred Muth, Leo Wörl'sche Buchhandlung, 1870, pages 29-30.
Confirmed with Franz Alfred Muth, Waldblumen, Dritte, durchaus ausgewählte und reich vermehrte Auflage, Paderborn: Druck und Verlag von Ferdinand Schöningh, 1885, pages 116-117.
Text Authorship:
- by Franz Alfred Muth (1839 - 1890), "Rheinfahrt", appears in Haideröslein ; Ein Liederstrauß, in 1. Naturklänge, appears in Waldblumen, in 2. Herzensklänge und Lebensstimmen [3rd edition] [author's text checked 2 times against a primary source]
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