by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Die Welt ruht still im Hafen
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Language: German (Deutsch)
Our translations: FRE
Die Welt ruht still im Hafen, Mein Liebchen, gute Nacht! Wann Wald und Berge schlafen, Treu' Liebe einsam wacht. Ich bin so wach und lustig, Die Seele ist so licht, Und eh' ich liebt', da wußt' ich Von solcher Freude nicht. Ich fühl' mich so befreiet Von eitlem Trieb und Streit, Nichts mehr das Herz zerstreuet In seiner Fröhlichkeit. Mir ist, als müßt' ich singen So recht aus tiefster Lust Von wunderbaren Dingen, Was Niemand sonst bewußt. O könnt' ich Alles sagen! O wär' ich recht geschickt! So muß ich still ertragen, Was mich so hoch beglückt.
R. Seifert sets stanzas 1-2, 4-5
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View text with all available footnotesConfirmed with Joseph Freiherrn von Eichendorff, Gedichte, Berlin, Verlag von M. Simion, 1841, page 292.
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- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), no title, appears in Gedichte, in 4. Frühling und Liebe, in Die Einsame, no. 2 [author's text checked 2 times against a primary source]
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