from Volkslieder (Folksongs) , as Folk songs
Ich hab' mich hier und dort gebückt
Language: German (Deutsch)
Ich hab' mich hier und dort gebückt, Ich hab' im ganzen Wald gepflückt; Ich trage beide Hände voll Und weiß wohl, wem ich geben soll Die liebe Maienblumen. Der Amselschlag, der Sonnenschein, Das Quellenrauschen sind nicht mein; Ich hab' ein jugendfrisches Blut, Ein still verborgen Liebesgut, Das ist mir wohl zu eigen. Ich möcht ein wilder Falke sein, So flög' ich über's Gebirg herein, Ich schwebte vor des Liebsten Thür Und rief: mein Liebster tritt herfür, Dein wilder Falk ist kommen. Und böt ich ihm die Blumen dar, So gäb' er mir sein golden Haar, Er gäb' mir freudig Seel' und Leib', Mein treuer Schatz, mein liebstes Weib Nun bist du ganz mein Eigen!
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Der Zeitspiegel. Sonntagsblatt zur "Haßlocher Zeitung", [1895], page 274.
Text Authorship:
- from Volkslieder (Folksongs) , as Folk songs, "Am Waldesrande" [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2026-10-10
Line count: 20
Word count: 117
