by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Warum ziehst du mich unwiderstehlich
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Language: German (Deutsch)
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Warum ziehst du mich unwiderstehlich, Ach, in jene Pracht? War ich guter Junge nicht so selig In der öden Nacht? Heimlich in mein Zimmerchen verschlossen, Lag im Mondenschein, Ganz von seinem Schauerlicht umflossen, Und ich dämmert' ein; Träumte da von vollen goldnen Stunden Ungemischter Lust, Hatte schon dein liebes Bild empfunden Tief in meiner Brust. Bin ichs noch, den du bei so viel Lichtern An dem Spieltisch hältst? Oft so unerträglichen Gesichtern Gegenüber stellst? Reizender ist mir des Frühlings Blüte Nun nicht auf der Flur: Wo du, Engel, bist, ist Lieb' und Güte, Wo du bist, Natur.
P. Wolfrum sets stanzas 1-3, 5
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View text with all available footnotesConfirmed with Goethes sämmtliche Werke in sechsunddreißig Bänden, Zwölfter Band, Stuttgart, 1868.
Text Authorship:
- by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "An Belinden", written 1775 [author's text checked 1 time against a primary source]
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