by Rudolph von Gottschall (1823 - 1909)
Marie, am Fenster sitzest du
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Language: German (Deutsch)
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Marie, am Fenster sitzest du, Du einfach Bürgerkind, Und siehst dem Spiel der Blüthen zu, Verweht im Abendwind. Der Bürger, der vorüber geht, Er lüftet fromm den Hut. Du bist ja selbst, wie ein Gebet, So fromm, so schön, so gut. Die Blumenaugen seh'n empor Zu deiner Augen Licht! Die schönste Blum' im Fensterflor Ist doch dein Angesicht. Ihr Abendglocken, grüßet sie Mit süßer Melodie! O brech' der Sturm die Blumen nie, Und nie dein Herz, Marie!
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View text with all available footnotesConfirmed with Rudolph Gottschall, Die Göttin. Ein Hoheslied vom Weibe, Hamburg: Hoffmann und Campe, 1853, page 27
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- by Rudolph von Gottschall (1823 - 1909), "Marie", appears in Die Göttin. Ein Hoheslied vom Weibe, in Das Weib. Eine Dithyrambe, in Die Göttin, in Liebesstudien [author's text checked 1 time against a primary source]
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