by August Becker (1828 - 1891)
Ich schrieb' dir gerne einen Brief
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Ich schrieb' dir gerne einen Brief, Ich tauchte gern die Feder tief In meiner Thränen heiße Fluth, In meiner treuen Liebe Gluth. Denn, ach! das Wort, ich find' es nicht, Das so von meiner Treue spricht, Das so dir macht die Liebe kund, Wie sie mir glüht im Herzensgrund. Ich leg' die Feder aus der Hand Und seh' hinauf zur Himmelswand: Dort, wo die goldnen Sterne stehn, Kannst du das Wort geschrieben sehn. Les' du das Wort am Firmament, Und denke, meine Liebe brennt So himmelweit, so sternenrein In Ewigkeit für dich allein.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with August Becker, Jung Friedel der Spielmann, Stuttgart und Augsburg: J. G. Cotta'sche Verlag, 1854, page 404. Appears in Nonnenlieder, no. 5
Text Authorship:
- by August Becker (1828 - 1891), no title, appears in Jung Friedel der Spielmann: ein lyrisch-episches Gedicht aus dem deutschen Volksleben des sechzehnten Jahrhunderts, in Nonnenlieder, no. 5 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2022-05-16
Line count: 16
Word count: 96