by Friedrich Christoph Förster (1791 - 1868)
Bei Wöbbelin, im freien Feld
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Bei Wöbbelin, im freien Feld, Auf Mecklenburger Grunde, Da ruht ein jugendlicher Held An seiner Todeswunde, Er war mit Lützow's wilder Jagd Wohl in die Schlacht gezogen: Da hat er frisch und unverzagt Die Freiheit eingesogen. Was ihm erfüllt die Heldenbrust, Er hat es uns gesungen, Daß Todesmuth und Siegeslust In unser Herz gedrungen. Und wo er sang zu seinem Troß, Zu seinen schwarzen Rittern, Das Volk stand auf, der Sturm brach los In tausend Ungewittern. So ist die Leyer und das Schwert Bekränzt mit grünen Eichen, Dem Krieger, wie dem Sänger, werth, Ein theures Siegeszeichen. Wo unser frisches Lied erklingt, Wo wir die Hüte schwenken, Und wo die Eisenbraut uns blinkt, Wir werden dein gedenken.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesText Authorship:
- by Friedrich Christoph Förster (1791 - 1868), "Körners Grab" [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2011-07-11
Line count: 24
Word count: 117