by Julius Mosen (1803 - 1867)
In die Ferne geht mein Sehnen
Language: German (Deutsch)
In die Ferne geht mein Sehnen, Zu den Wolken dringt mein Blick, Aus dem Auge rinnen Thränen, Um das längst vergang'ne Glück. Lüfte, die ihr in den Bäumen Leise flüsternd weiter eilt; Wißt ihr wohl von jenen Räumen, Wo die Allerschönste weilt? Weiden weinen an den Bächen, Quellen an der Felsenwand, Klagend scheinen sie zu sprechen Von dem wunderbaren Land. Doch mein Leid, wer kann es theilen? Luft und Welle darf entflieh'n, Über Erd' und Himmel eilen; Ich nur langsam weiter zieh'n.
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View text with all available footnotesConfirmed with Sämmtliche Werke von Julius Mosen, Erster Band, Oldenburg Verlag von Ferdinand Schmidt, 1863, page 127.
Note for stanza 2, line 2, word 4: in the score for Zoege von Mannteuffel's song, this word is "eilet" instead of "eilt", but as it is marked under a single note and the rhyming partner "weilt" two lines later is left untouched, it is presumed a typo.
Text Authorship:
- by Julius Mosen (1803 - 1867), "In die Ferne", appears in Georg Venlot, chapter 14 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2011-07-21
Line count: 16
Word count: 86