by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866)
Spuckt mir im Kopf oft dieß und das
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Language: German (Deutsch)
Spuckt mir im Kopf oft dieß und das, Was Unmuth macht ohn' Unterlaß, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Doch guten Wein, Doch klaren Wein, Da wird mir wohl bald wohler sein! Denk' oft an alte Zeit zurück, Wie treulos mir und falsch das Glück, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Doch guten Wein, Doch klaren Wein, Was hin ist, muß vergessen sein! Denk' manchmal, wie so schwarz mein Haar, Das grauer nun, von Jahr zu Jahr, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Doch guten Wein, Doch klaren Wein, 'S wird auch wohl zu ertragen sein! Denk' oft auch an ein liebes Lieb, Von dem mich einst das Schicksal trieb, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Vom besten Wein, Vom klarsten Wein, Mög' sie noch lange glücklich sein!
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View text with all available footnotesConfirmed with Johann Nepomuk Vogl, Blätter und Trauben, Wien: A. Strauß's sel. Witwe und Sommer, 1843, pages 26 - 27.
Text Authorship:
- by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866), "Lied vom Wein", appears in Blätter und Trauben: Lieder für heitere Kreise [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2020-11-19
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