by Adolf Friedrich, Graf von Schack (1815 - 1894)
Fliegt, durch die zitternden Reben
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Language: German (Deutsch)
Fliegt, durch die zitternden Reben Ins Stübchen, ihr Töne, fliegt, Wo hinter den Gitterstäben Die Kleine schlummernd liegt! Schon beim Klange der Saiten Regt sich die Schläferin; Liebliche Träume gleiten Fühlt sie durch Seele und Sinn! Web' aus tönenden Maschen, Webe ein Netz, mein Lied, Im Schlummer ihr Herz zu haschen, Das wachend scheu vor mir flieht. Länger mit Lachen und Necken Höhnen mich soll es nicht mehr; Wo es sich mag verstecken, Fang' es und bring's mir her. Nicht zürnen wird sie dem Diebe, Der es geraubt über Nacht, Wenn aus Träumen der Liebe Beim Morgenroth sie erwacht.
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- by Adolf Friedrich, Graf von Schack (1815 - 1894), no title [author's text checked 1 time against a primary source]
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