by Karl Joachim ("Achim") Friedrich Ludwig von Arnim (1781 - 1831)
Wenn des Frühlings Wachen ziehen
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Language: German (Deutsch)
Wenn des Frühlings Wachen ziehen, Lerche frisch die Trommel rührt, Ach! dann möchte ich mitziehen, Ach! da werd ich bald verführt; Handgeld, Druck und Kuß zu nehmen, Und ich kann mich gar nicht schämen. Wie die Waffen helle blinken, Helle Knospen brechen auf, Und die Federbüsche winken Von Kastanien oben auf. Blühen, duften, wehen, fallen, Und ich muß so lockend schallen. Wie gefährlich sind die Zeiten, Wenn die Bäume schlagen aus, Nachtigall schlug drauf bei Zeiten; Schießt Salat und macht sich kraus, Kinder, ihr müßt ihn bestehen, Die im Grünen sich ergehen. Schwinge nur die bunten Fahnen, Apfelblüth' in Morgenschein, Ja wir schwören beid' und bahnen Einen Weg, der uns verein'; Was im Frühling treu verbunden, Lebt zusamm' für alle Stunden.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Ludwig Achim von Arnim, Weimar, Verlag von L. F. A. Kühn, 1856, page 57.
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- by Karl Joachim ("Achim") Friedrich Ludwig von Arnim (1781 - 1831), "Bund" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website: 2013-08-01
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