by Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio (1803 - 1869), as Wilhelm von Waldbrühl
Liebchens Schätze
Language: German (Deutsch)
O wie ist mein Liebchen reich, reich vor allen Frauen! Ihre Äuglein sternengleich unter gold'nen Brauen! Tief hinein in den Schrein ihrer treuen Seele schau' ich sonder Hehle. Wunderbares Rosenbeet lacht von ihren Wangen, deren Duft mich schon umweht, weckend Glutverlangen. Rosenglut lockend ruht auf den süßen Lippen, necket mich zu nippen. Fließend Gold, so rollt ihr Haar zu dem Elfenbeine ihres Busens wunderbar, bildet Schlingen feine. Schmacht' ich doch in dem Joch dieser gold'nen Ketten ohne mich zu retten! Wie sie reicher an Kleinod, wird sie immer kärger, birgt die Schätze mir, die Not schwillt am Herzen ärger. Wie es bangt und verlangt, glühet immer wärmer, steht es immer ärmer.
Text Authorship:
- by Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio (1803 - 1869), as Wilhelm von Waldbrühl [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by (Peter) Joseph Eschborn (1800 - 1881), "Liebchens Schätze" [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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