by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866)
Der Fischer
Language: German (Deutsch)
Es war einmal ein Junggesell', der tät' hin fischen geh'n. Die Wasser schienen klar und hell, die Sonne war zu schön. Er schaut wohl in die nasse Flut, er denkt an sie und klagt und fühlt den Liebesmut. Und willst du mich mit Netzen stehlen? so singt es aus dem Fluss. Zum Liebsten wollt' ich dich erwählen, komm her, komm her zum Kuss! Er zieht das Netz mit großer Pein, da zappelt und lacht die Liebste, ach, die Liebste d'rein. D'rauf fällt sie ihm an seinen Mund und drückt und halst ihn sehr, da war er froh und ganz gesund und klagte nimmermehr. Sankt Peter segnet ihm den Zug, er hat mit seinem Fang der Lust und Freude überg'nug.
Text Authorship:
- by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866) [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Carl Gollmick (1796 - 1866), "Der Fischer" [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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