by Anonymous / Unidentified Author
Der Stern und die Liebe
Language: German (Deutsch)
Es leuchtet freundlich nieder ein Stern in gold'ner Pracht, er winket und blinket, nach den Blumen schaut er durch dunkle Nacht. Und zieh'n Gewitter, Wolken und Stürme auch heran, der Stern mit hellem Schimmer geht ruhig seine Bahn. Es schmachtet eine Blume nach diesem hellen Stern und weinet, und weinet Perlentränen, dass er ihr ewig fern. Die Blume wird verwelken, bald ist der Kelch verdorrt; der Stern in ferner Höhe, der leuchtet ewig fort. Wie nach dem Stern die Blume, so seh'n ich mich nach dir, Geliebte, Geliebte! Heiße Tränen wein' ich voll Sehnsucht hier. Ich musste von ihr scheiden, du bist an fernem Ort, doch treu bleibt meine Liebe und dauert ewig fort.
Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author [author's text not yet checked against a primary source]
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Eduard Moritz Ganz (1806 - 1869), "Der Stern und die Liebe", op. 3 (Drei Gesänge für Sopran oder Tenor mit Pianoforte- und Violoncello-Begleitung) no. 1 [ soprano or tenor, piano, cello ] [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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