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Drei Männerquartette , opus 32

by Friedrich Schneeberger (1843 - 1906)

Translations available for the entire opus: GER

1. Jubellied  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
  Glücklich, wer den Tag erlebt,
Der uns heut vereint; 
Wem das Herz noch freudig bebt, 
Noch die Sonne scheint! 
  Sieh! wie Viele schlafen schon 
In dem kühlen Grund; 
Nur ihr Gruß wie Harfenton 
Klingt an's Ohr zur Stund. 

  Glücklich, wer an junger Lust 
Noch das Aug' entfacht, 
Daß der Mai ihm in der Brust 
Wie vor Zeiten lacht. 
  Und vom schönen Bund das Lied
Frisch wie einst erschallt,
Als ob nie die Jugend schied, 
Nie ein Klang verhallt. 

  Zwiefach glücklich, wer da singt
Mit dem eignen Sohn! 
Horch! wie froh und freudig schwingt 
Sich empor der Ton! 
  Zwiefach fest, o Vaterland,
Heil dir! wirst du stehn, 
Wenn die Söhne Hand in Hand 
Mit den Vätern gehn.

Text Authorship:

  • by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Jubellied", appears in Liederbuch, in 5. Vermischte Lieder, no. 339

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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, page 314.


2. Vögleins Gesang  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Vöglein, was singst du im Walde so laut?
        Warum?
Rufst du den Bräutigam, rufst du die Braut? 
        Warum? 
  Ich bin nicht Bräutigam, nicht Braut, 
  Doch singe ich im Walde laut; 
    Weiß nicht, warum ich singe!

Vöglein, ist dir das Herzchen so voll? 
        Wovon? 
Daß es von Liedern dir überquoll? 
        Wovon? 
  Mein Herz ist voll und doch nicht schwer, 
  Mein Herz ist leicht und doch nicht leer: 
    Weiß nicht, wovon ich singe!

Vöglein, was singst du die Tage entlang? 
        Wozu? 
Lauschet auch Einer auf deinen Gesang? 
        Wozu? 
  Ich singe mir mein Leben lang, 
  Nicht dies und das ist mein Gesang; 
    Ich muß nun einmal singen.

Text Authorship:

  • by Otto, Graf von Haugwitz (1767 - 1842), "Ganz lyrisch!", first published 1838

See other settings of this text.

Note: the poet is sometimes referred to as "Otto von Hackewitz" in secondary sources.

3. Ach Gott! wie braucht's so kurze Frist  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Ach Gott! [wie]1 braucht's so kurze Frist, 
Bis daß ein Mensch vergessen ist! 
Und hat er's noch so treu gemeint, 
Und ward er noch so heiß beweint. 

Kaum ist gebettet er zur Ruh, 
Ein Andrer kommt daher im Nu, 
Und lächelt so vergnüglich gar 
Vielleicht schon in der Trauerschaar. 

Und wenn ein Röslein bald auf's Grab 
Aus wildem Grün nur blickt herab, 
Umsonst wohl blüht's in schönster Zier, 
Kaum Einer fragt: Wer schläft allhier? 

So gieng's von je, so wird es gehn, 
Kaum Einem anders hier geschehn; 
Nur Gott liebt fort zu aller Zeit, 
Nur Gott liebt fort in Ewigkeit.

Text Authorship:

  • by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Ach Gott! wie braucht's so kurze Frist!", appears in Liederbuch, in 5. Vermischte Lieder, no. 330

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Ah God! how it only takes such a short time!", copyright © 2026, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 306-307.

1 Bogler: "was", more changes may exist not noted above

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