Das weiße Kreuz im rothen Feld, Hoch flattert's [überm]1 Plan! Das Zeichen, das den Sieg behält, Vorwärts! es fliegt voran! Gott selber droben, Der hat's erhoben, Und gab's zum Hort dir in die Hand Vor aller Welt, mein Vaterland! Das weiße Kreuz im rothen Feld, Wir halten's frei und rein! Das Zeichen, das den Sieg behält, Nie soll's verloren sein! Im Tod und Leben Soll's uns [umweben]2! Nichts soll dir reißen aus der Hand Dein Banner [je]3, mein Vaterland! Das weiße Kreuz im rothen Feld, Weh Jedem, der's bedroht! Das Zeichen, das den Sieg behält, [Fort]4 bleibt's in Noth und Tod! Und wer muß sterben, Der läßt's den Erben! So lang noch waltet Gottes Hand, Frei bleibst du, frei, mein Vaterland!
Zwei Vaterlandslieder für vierstimmigen Männerchor , opus 3
by Moritz Kahnt (1836 - 1904)
Translations available for the entire opus: ENG
1. Das weisse Kreuz im rothen Feld  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Das weiße Kreuz im rothen Feld", appears in Liederbuch, in 4. Vaterlandslieder, no. 314
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "The white cross on a red background", copyright © 2025, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 282-283.
1 Nater: "über'n"2 Nater: "umschweben"
3 Nater: "dir"
4 Nater: "Heil"
2. Und bist du klein, mein Vaterland  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Und bist du klein, mein Vaterland, Ist schön doch keins wie du, Wenn Morgens ob den grünen Strand Aufblitzt am See die Fluh. Und keines blieb von Alters her Wie du so frei, so frei, Frei wie die Ros' am Gletschermeer Und ob der Firn der Weih! Und bist du klein, mein Vaterland, Getrost nur immer zu! Zum Walle schuf mit gnädger Hand Gott selbst dir Fluh an Flu', Und schaut herab so väterlich Und bleibt dein Schild und Lohn, Und schirmet dich und rettet dich Wie einst von seinem Thron! Sei einig nur, mein Vaterland! Ist klein auch keins wie du! Hellfreudig bis zum fernsten Strand [Verkünden's]1 Firn' und Fluh: Frei bleibst du wie von Alters her, [Noch lebe der Väter Gott]2! Und dräut ein Feind wie Sand am Meer, Sein Wink macht ihn zu Spott!
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), no title, appears in Liederbuch, in 4. Vaterlandslieder, no. 313
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "And though you are small, my homeland", copyright © 2025, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874. Mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 281-282.
1 Nater: "Verkündet's"; Tauwitz: "Verkündet"2 Tauwitz: "Noch lebt der Vater Gott"