Zwei Gesänge für eine Singstimme mit Pianoforte , opus 122

by (Karl Gottfried) Wilhelm Taubert (1811 - 1891)

1. Liebeslocken [sung text not yet checked]

Kommt die Nacht mit ihrem Schleier,
schleich' ich still zum Liebchen hin,
setz' mich lauschend auf die Moosbank
in die Laube von Jasmin.
Doch allein so da zu sitzen,
wird die Zeit mir gar zu lang',
und mein Liebchen herzulocken,
lass' ich schallen meinen Sang:
Lalala ...

Und sie hört mein helles Singen,
löscht geschwind das Lämpchen aus,
öffnet schnell das kleine Fenster,
steckt ihr liebes Köpfchen 'raus.
Alles liegt in tiefem Schlummer,
keine Seele ist mehr wach,
und zum Zeichen, dass sie komme,
singt sie leis' mein Liedchen nach:
Lalala ...

Ei, wie wird geküsst, gekoset,
wie geplaudert und gelacht!
Doch die Freude währt nicht lange,
denn gar bald ist's Mitternacht.
Einen Kuss noch, eh' wir scheiden,
einen heißen, langen Kuss!
Aus der Ferne noch erklinget
meines Liebchens letzter Gruß:
Lalala ...

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2. Frühlingslust 

Ich will hüpfen und springen
 . . . . . . . . . .

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