Die Sonn' hat ihren Lauf gewendet
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Vier Lieder
Song Cycle by Magdalena Naacke
1. Abendlied
Language: German (Deutsch)
2. Zur Nacht,
Language: German (Deutsch)
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2. Zur nacht  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Die nacht ist vor der thür, Und liegt schon auf der erden. Meine Jesus trit herfür, Und laß es helle werden. Bey dir, Herr Jesu Christ, Ist lauter sonnenlicht. Gib deinen gnadenschein In meine verfinstert herze, Laß in mir brennend seyn Die schöne glaubens-kerze. Vertreib die sündennacht, Die mir viel kummer macht. Ich habe manchen tag In eitelkiet vertrieben; Du hast den überschlag Gemacht und aufgeschrieben: Ich selber stelle mir Die schwere rechnung für. Solt etwan meine schuld Noch aufgeschrieben stehen: So laß durch deine huld Dieselbe doch vergehen. Dein rosenfarbes blut Macht alle rechnung gut. Ich will mit dir, meine hort, Aufs neue mich verbinden, Zu folgen deinem wort, Zu fliehn den wust der sünden, Dein Geist mich stets regier, Und mich zum guten führ. Wohlan, ich lebe mich In deinen armen nieder. Des morgens rufe mich Zu meiner arbeit wieder: Denn du bist tag und nacht Auf meinen nutz bedacht. Ich wünsche nur von dir, Nichts von der welt zu träumen. Drum bitt ich, komm zu mir, Komm doch ohn alles säumen, Und heisse meinen geist, Nur träumen, wer du seyst. Ich schlafe; wache du, Ich schlaf in Jesu namen; Sprich du zu meiner ruh Ein kräftig ja und amen: Und also stell ich dich Zum wächter über mich.
Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author
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Researcher for this page: Joost van der Linden [Guest Editor]3. Gottes Bote  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Auch der Schmerz ist Gottes Bote; ernster Mahnung heil'ge Worte Bringt er uns und öffnet leise tiefgeheimer Weisheit Pforte. Aber unser irrend Auge, vielgetrübt vom Staub der Mängel, Nicht erkennt es in der dunkeln Schattentracht sogleich den Engel. Daß sein bittrer Kelch uns fromme, ach, es dünkt uns eitles Wähnen, Und das eigne Heil mißachtend, grüßen wir's mit heißen Tränen. Erst wenn scheidend der Verhüllte wiederum sich von uns wendet, Sehn wir plötzlich überm Haupt ihm eine Glorie, die uns blendet. Durch die dunkeln Schleier brechen Silberflügel, klar geteilte, Und die Seele ahnt es schauernd, welch ein Gast bei ihr verweilte.
Text Authorship:
- by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Neue Gedichte, in Lieder aus alter und neuer Zeit, no. 19
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]Total word count: 312