Dir geb' ich, ach, es ist nicht viel, was mein ist, all mein Licht, dies Herz und dieses Saitenspiel; mehr, ach, mehr hab' ich nicht! Ein Saitespiel, des süßer Klang die ganze Seele zeigt, und, o, ein Herz, das liebesbang ein schön'res Lied verschweigt. Dir geb' ich, ach, es ist nicht viel, was mein ist, all mein Licht, dies Herz und dieses Saitenspiel; mehr, ach, mehr hab' ich nicht! ... Kann Lieb' und Sang verbannen nie des Lebes Wolken ganz, vorbei doch leichter gehen sie, und steh'n sie, ist's in Glanz. Wenn durch des Lebens Harfe reißt der Sorge Misston roh, spielt Liebe d'rauf, der zarte Geist, klingt alles wieder froh. Dir geb' ich, ach, es ist nicht viel, was mein ist, all mein Licht, dies Herz und dieses Saitenspiel; mehr, ach, mehr hab' ich nicht! ... ...
Lyrische Gedichte, op. 7
by Heinrich Friedrich von Saint-Julien (1801 - 1844)
1. Mein Herz und mein Saitenspiel
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Christian Reinhold (1813 - 1856)
Based on:
- a text in English by Thomas Moore (1779 - 1852), "My heart and lute"
Go to the general single-text view
Note: the text above is taken from stanza 1 (lines 1-8,1-4), 2, 1 (lines 1-4) of the original text.
Researcher for this page: Johann Winkler2. Lied
Language: German (Deutsch)
Blau warum das Firmament? Zu gleichen deines Aug's Azur. Rot warum die Rose brennt? Erröten will wie du die Flur. Was die Liebe schuf voll Zier, gleichen sollt' es all nur dir. Schnee, so schneeweiß wär' er nicht, wärst du nicht Schwanenbusen hold. Warum glänzt der Sonne Licht? Es neidet deiner Locken Gold. Was die Liebe schuf voll Glanz, gleichen sollt' es dir nur ganz. Warum preist man die Natur? Weil dein Bildnis strahlt in ihr. Schmilzt Musik das Herz, ist's nur, weil sie Stimme borgt von dir. Was die Liebe süß erdacht, dir ist alles gleich gemacht.
Text Authorship:
- by Christian Reinhold (1813 - 1856)
Based on:
- a text in English by Thomas Moore (1779 - 1852), "Song"
Go to the general single-text view
Researcher for this page: Johann WinklerTotal word count: 233