Ob ich träume, oder wache, fühl' ich deiner Liebe Macht, die als reiner Himmelsengel über meine Seele wacht. Ob ich träume, ob ich wache, hör' ich deiner Lippe Wort, und es führt mit Sehnsuchtsflügeln meine treue Seele fort. Ob ich träume, ob ich wache, dringt bzu dir im raschen Zug der Gefühle, der Gedanken rastlos munt'rer Taubenflug.
3 Lieder für Sopran (oder Tenor) mit Pianoforte
by Gustav Adolph Hölzel (1813 - 1883)
1. Ob ich träume, ob ich wache
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Tivadar (Theodor) József Bákody (1825 - 1911), no title
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Researcher for this page: Johann Winkler2. Reiterlied  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Mit meinem Fähnlein hin und her spielt froh der Morgenwind. Soldatenabschied wiegt nicht schwer: Leb wohl, schmuck' Nachbarkind! Du Reiterhand, lass los das Glas! Trompeter, blas', dein Liedel blas', ins Feld hinaus zu reiten! Wir traben in den Tag hinein, wir traben in die Nacht; beim Sonnenschein, beim Mondenschein, am liebsten in die Schlacht! Du braunes Feld, du grünes Gras! Trompeter, blas', dein Liedel blas', mein Herzblut soll euch färben! Soldatendach, du blau' Gezelt hoch über Berg und Hain; die weite, breite, große Welt Kam'rad, ist mein und dein! Greif mutig zu, heut' dies und das! Trompeter, blas', dein Liedel blas', das Heute ist dann unser! O schmetternder Trompetenklang, gegrüßt zu jeder Frist! Wer weiß, wie kurz, wer weiß, wie lang' ein Reiterleben ist? Wer heut' noch stolz im Sattel saß - Trompeter, blas', dein Liedel blas'! - liegt morgen unterm Pferde. Und wenn mich auch die Kugel nimmt, mich und mein Rösslein trennt: Noch einmal lustig angestimmt, Kam'rad, dein Instrument! O Reitertod! Gibt's Schön'res was? Trompeter, blas', dein Liedel blas', dein Liedel mir zum Sterben.
Text Authorship:
- by Feodor Franz Ludwig Löwe (1816 - 1890), appears in Gedichte, in Blätter der Liebe [formerly Lieder der Liebe]
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Researcher for this page: Johann Winkler3. Das weiß ich wohl
Language: German (Deutsch)
Ich weiß es nicht, wie ich gelebt, eh' ich geseh'n dein Angesicht, und welch ein Geist mich hat belebt, eh' ich dich sah, ich weiß es nicht. Das weiß ich wohl, was du mir bist, und dass ich sterben, sterben soll, wenn du mich einmal ganz vergisst und nicht mehr liebst; das weiß ich wohl!
Text Authorship:
- by Tivadar (Theodor) József Bákody (1825 - 1911)
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