Difference(s) between text #14546 and text #123055

Go to the Instructions

11Den Fischer fechten SorgenBin fröhlich, ohne Sorgen,
22Und Gram und Leid nicht an,Und blank ist meine Bahn,
33Er löst am frühen MorgenIch löse vor dem Morgen
44Mit leichtem Sinn den Kahn.Den netzbeschwerten Kahn.
55
66Da lagert rings noch FriedeUnd Stille webt und Friede
77Auf Wald und Flur und Bach,In Tiefe noch und h',
88Er ruft mit seinem LiedeEs steigt bei meinem Liede
99Die gold'ne Sonne wach.Die Sonne aus dem See.
1010
1111Und singt zu seinem WerkeGleich wird ein bunt Gewimmel
1212Aus voller frischer Brust,In allen Gründen laut,
1313Die Arbeit gibt ihm Stärke,Lebendig wird der Himmel,
1414Die Stärke Lebenslust!Der sich im Wasser baut.
1515
1616Bald wird ein bunt GewimmelDoch wer ein Netz will stellen,
1717In allen Tiefen laut,Der halte kühl sein Blut,
1818Und plätschert durch den HimmelFrisch sei er gleich den Wellen,
1919Der sich im Wasser baut -Doch frei auch wie die Fluth.
2020
2121Und schlüpft auf glatten SteinenDort angelt voll Verlangen
2222Und badet sich und schnellt,Die Hirtin. Ei, du Wicht!
2323Der Große frt den KleinenDen du begehrst zu fangen,
2424Wie auf der ganzen Welt.Den Fisch berückst du nicht!
25
26Doch wer ein Netz will stellen
27Braucht Augen klar und gut,
28Muß heiter gleich den Wellen
29Und frey seyn wie die Fluth;
30
31Dort angelt auf der Brücke
32Die Hirtinn - schlauer Wicht,
33Gib auf nur deine Tücke
34Den Fisch betrügst du nicht!

Instructions

To select texts manually for this utility, click on the link at the top of each of the two texts you wish to compare, and then return to this page and reload it. The text ids are stored as cookies.